Gebürtiger Salteño, in Argentinien und Deutschland ausgebildeter Hornist: Álvaro Suárez Vázquez spielt das Horn in den führenden Orchestern des Landes — von der Filiberto bis zum Teatro Argentino — und besetzt seit über einem Jahrzehnt einen der beiden Stühle der Sektion Solohorn des Posaunenchor Temperley. Im Chor ist er von 2013 bis heute zu hören.
Álvaro Suárez Vázquez wurde in Salta geboren. Das Horn begann er mit acht Jahren beim Meister Juan Carlos Casella an der Schule «Athos Palma» des Instituto Bernasconi. Danach setzte er seine Ausbildung bei Martcho Mavrov, Andrés Bercellini und Domingo Garrefa fort und vervollkommnete sich in Deutschland bei zwei großen Referenzen des Instruments: Marie Luise Neunecker und Stefan Dohr.
Es ist sein vollständiger Name, Álvaro Suárez Vázquez, der auf dem Kanal des Chors verzeichnet steht und der ihn mit Sicherheit von seinen Namensvettern unterscheiden lässt: derselbe Hornist erscheint zugleich im Archiv des Posaunenchor und in seiner öffentlichen Berufsbiografie, und in beiden stimmen das Instrument, die Orquesta Nacional Filiberto und das Teatro Argentino überein.
Seine Orchesterlaufbahn umspannt einen Großteil der argentinischen staatlichen Klangkörper. Als Solist trat er mit der Orquesta Académica des Teatro Colón, der Orquesta de Cámara des Congreso Nacional, der Orquesta Sinfónica Municipal de San Martín, der Orquesta Nacional de Música Argentina «Juan de Dios Filiberto», der Orquesta Sinfónica Nacional und der Orquesta Estable des Teatro Argentino in La Plata auf.
Bei der Orquesta Nacional Filiberto hat er eine Stelle als Solohornist inne: die öffentliche Quelle führt ihn als «stellvertretenden Solisten», während ihn das interne Archiv des Chors als ehemaligen Ersten Solisten desselben Klangkörpers in Erinnerung behält. Beide Fassungen verweisen auf eine Solistenrolle, wobei die genaue Rangordnung (noch zu bestätigen) zwischen diesen beiden Formulierungen offenbleibt.
Diesem Werdegang käme ein jüngstes Kapitel hinzu: dem internen Archiv des Chors zufolge soll Álvaro das internationale Probespiel 2026 der Orquesta Filarmónica de Buenos Aires am Teatro Colón gewonnen haben und gemeinsam mit zwei weiteren Chormitgliedern in die OFBA eingetreten sein (noch zu bestätigen) — die Angabe steht allein im Archiv des Chors und erscheint noch nicht im veröffentlichten offiziellen Verzeichnis des Orchesters.
Außerhalb des Orchestergrabens ist Álvaro der Hornist des Quinteto Argentino de Bronces, gemeinsam mit Gerardo Delle Ville und Ezequiel Oreste an den Trompeten, Matías Bisulca an der Posaune und Andrés Sánchez an der Tuba — mehrere von ihnen zugleich Namen, die in Besetzungen des Chors selbst auftauchen.
Ebenso bewegt er sich in der zeitgenössischen Musik, als Mitglied von Gruppen für das Uraufführungsrepertoire — der Compañía Oblicua und des Ensamble Süden — und ist Mitglied des Argentina Horn Ensemble, des Hornensembles, mit dem er Tourneen durch Brasilien, Italien und Deutschland unternahm. In diesem Sinne arbeitet er regelmäßig mit argentinischen Komponisten an der Uraufführung neuer Werke für Horn.
Das Herzstück dieser Lebensbeschreibung liegt im Chor. Im Posaunenchor Temperley gehört Álvaro der Sektion Solohorn an — einem ihrer beiden Stühle, der andere in den letzten Jahren von Brandon Salden besetzt —, und seine Präsenz ist durchgehend über mehr als ein Jahrzehnt belegt. Seine älteste Spur im Archiv des Chors stammt aus 2013, die jüngste aus dem Zyklus 2026.
Im November 2013 reiste er mit dem Chor auf dessen internationaler Tournee nach Uruguay, in der Hornreihe an der Seite von Mausi Mengel. Im selben Jahr wirkte er mit Federico Schneebeli am Auftritt des Chors bei den Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen der Revista Ñ — den Premios Clarín für den Roman — in der Usina del Arte mit. Danach kehrt sein Name immer wieder in den Besetzungen zurück: er war Horn 1 beim Frühlingskonzert 2019 (Banfield, 31. August), gemeinsam mit Guadalupe Sánchez; er gehörte der Herbstbesetzung 2020 an, erneut mit Mausi Mengel; und im Herbst 2024 (Iglesia Metodista de Flores), zum Jahresende 2024 (Dragones) und im Herbst 2025 besetzte er den Stuhl Solohorn an der Seite von Brandon Salden.
Die Kontinuität reicht bis in die Gegenwart: im Zyklus 2026 des Chors ist er weiterhin Solohorn, nun gemeinsam mit Gustavo Berri. Dreizehn Jahre voller Konzerte, Tourneen und Besetzungen zählen ihn schlicht zu den Ihren.
Quellen: Archiv des Posaunenchor Temperley und sein YouTube-Kanal @posaunenchortemperley (vollständiger Name, Sektion Solohorn, Besetzungen 2013–2026, Tournee nach Uruguay 2013, Frühlingskonzert 2019, Reicha-Duo 2025 und Zyklus 2026); offizielle Biografie auf der Seite des Palacio Libertad (salteñische Herkunft, Ausbildung bei Casella, Mavrov, Bercellini, Garrefa, Neunecker und Dohr sowie die Klangkörper, mit denen er als Solist auftrat); Datenblatt des Quinteto Argentino de Bronces der Usina del Arte / GCBA; Besprechung der Orquesta Nacional «Juan de Dios Filiberto» (Stelle als stellvertretender Solist). Die beiden mit «(noch zu bestätigen)» markierten Angaben — die Rangordnung bei der Filiberto und der Eintritt in die Filarmónica de Buenos Aires über das Probespiel 2026 — stammen allein aus dem internen Archiv des Chors und sind öffentlich noch nicht bestätigt.