Ein Posaunist aus dem eigenen Haus: Er erhielt seine musikalische Ausbildung im Posaunenchor Temperley, dem er 1992 beitrat. Sein Name taucht in den großen Momenten des Chors auf — die Kammermusik des Blechbläserquintetts, die Posaunenreihe bei der Expo Hannover 2000 und vor allem seine Rolle als Solist bei den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum 2012. Über sein Leben außerhalb des Chors ist hingegen sehr wenig schriftlich überliefert: eine Laufbahn, die das Archiv des Chors selbst trägt und die im offenen Netz nicht dokumentiert ist.
Ignacio del Campo ist Posaunist und gehört zur Geschichte des Posaunenchor Temperley. Das Verzeichnis des Chors selbst ordnet ihn genau ein: Er trat 1992 ein und ist einer der «im Chor ausgebildeten» Musiker — also einer von denen, die ihre ersten musikalischen Schritte innerhalb der Gemeinschaft machten. Mit der Zeit zählt der Chor ihn zu seinen ehemaligen Mitgliedern, mit einem intern dokumentierten Werdegang, der mindestens von Mitte der neunziger Jahre bis 2012 reicht.
Über seine Tätigkeit außerhalb des Chors verknüpft ihn das interne Archiv mit dem Orchester des Teatro Argentino de La Plata (noch zu bestätigen). Diese Angabe steht ausschließlich im Verzeichnis des Chors und ließ sich in keiner öffentlichen Quelle bestätigen: Sie wird hier deshalb als Teil des Archivs selbst wiedergegeben, nicht als unabhängig verifizierte Tatsache.
Der Höhepunkt — und der am besten dokumentierte Moment — seiner Zeit im Chor sind die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum des Posaunenchor Temperley im Jahr 2012. Ignacio del Campo gehörte zur Posaunenreihe der Jubiläumsformation unter der Leitung von Martin Huss, an der Seite von Namen wie Gaspar Licciardone, Enrique Schneebeli, Lucas Busso und Eduardo López.
Doch er spielte nicht nur in der Reihe, sondern hatte auch eine Rolle als Solist. Bei den Konzerten im September, unter der Leitung von Enrique Schneebeli, war er der Solist von «Jeanie with the Light Brown Hair» von Stephen Foster. Und in «Wachet auf, ruft uns die Stimme» von Mendelssohn steht er unter den Solisten des Jubiläums, zusammen mit Gaspar Licciardone, Enrique Schneebeli, Martin Mengel und Daniel Crespo. Beide Auftritte sind in mehreren Archiven des Chors selbst belegt, auch im Verzeichnis seines Videokanals.
Schon vor dem Jubiläum tauchte der Name Ignacio del Campo im Musikleben des Chors auf. Um 1996 spielte er die Posaune im Blechbläserquintett von Temperley, in der «Canzon Bergamasca SSWV 64» von Samuel Scheidt, an der Seite von Martin Mengel und Valentín Garvie an den Trompeten, Mausi Mengel am Horn und Pedro Pulzován an der Tuba — jenem Kreis der Blechbläser, aus dem mehrere der historischen Musiker des Chors hervorgingen.
Im Jahr 2000 gehörte er zur Posaunenreihe des Chors bei der Expo Hannover in Deutschland, unter der Leitung von Eduardo López und Eduardo Keser — eine der internationalen Tourneen, die die Geschichte der Gemeinschaft prägten.
Außerhalb des Chors ist seine am besten belegte berufliche Verbindung die zu Gaspar Licciardone: Ignacio del Campo gehörte zur früheren Besetzung des Quartetts Viento Sur Trombones, gemeinsam mit Licciardone, vor der heutigen Besetzung der Gruppe, die 2004 gegründet wurde. Diese Angabe stammt nicht aus dem offenen Netz, sondern aus einem direkten Zeugnis aus dem Umfeld des Chors, und sie ist seine einzige berufliche Tätigkeit außerhalb des Posaunenchor mit fester Grundlage.1
Was von Ignacio del Campo erhalten ist, sind vor allem Aufzeichnungen des Posaunenchor selbst. Dies sind jene, die ihn unmittelbar dokumentieren.
Anmerkungen. 1 Die Angabe zur früheren Besetzung von Viento Sur Trombones (Gaspar Licciardone und Ignacio del Campo) stammt aus einem direkten Zeugnis aus dem Umfeld des Chors, nicht aus einer im Netz veröffentlichten Quelle. Sie wird als interne Bestätigung wiedergegeben.
Quellen: Archiv des Posaunenchor Temperley (Mitgliederverzeichnis; Konzert- und Repertoirechronik; Aufzeichnungen des Kanals @posaunenchortemperley). Es wurden keine öffentlichen Quellen gefunden, die die Laufbahn von Ignacio del Campo außerhalb des Chors mit sicherer Identität dokumentieren: Deshalb stützt sich diese Lebensbeschreibung auf das interne Archiv und weist ausdrücklich darauf hin, was noch zu bestätigen ist.